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Wir machen Politik für die Bürger
 Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner
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Presse

 Tegernseer Zeitung / 18.08.2011

"Potential ist noch nicht ausgeschöpft"

Antrag der Freien Wähler: Bei Erneuerung des Schuhmacherwehrs soll Wasserkraft verstärkt genutzt werden

Die Pläne, den Tegernsee als Rückhaltebecken für den Hochwasserschutz im Mangfalltal zu nutzen, liegen beim Wasserwirtschaftsamt in Rosenheim in den Schubladen.

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TZ / 13 .11 2009

Dem Phänomen „Natur' auf der Spur

Anton Grafwallner erhält Auszeichnung für seine phänologischen Beobachtungen

Anton Grafwallner erhält Auszeichnung Bild: Wetterdienstplakette für Anton Grafwallner (vorne). Thomas Schuhmacher (1.), Anette Grafwallner und Georg von Preysing sind bei der Verleihung dabei. FOTO: LEDER

Gmund — Seit 25 Jahren streift Anton Grafwallner durch die Natur zwischen Dürnbach und Festenbach, beobachtet Wachstum und Veränderungen an Pflanzen, notiert die Ergebnisse und übermittelt diese an den Deutschen Wetterdienst in Weihenstephan. Für dieses ehrenamtliche Engagement als so genannter phänologischer Beobachter wurde der 61-jährige Festenbacher jetzt mit der Wetterdienstplakette ausgezeichnet.
„Die Beobachtungen sind für Gutachten, Vorhersagen und Pollenwarndienste extrem wichtig", betonte Thomas Schuhmacher, Agrarmeteorologischer Berater des Deutschen Wetterdienstes bei der Verleihung im Gmunder Rathaus. Die Ehrung sei auch ein Signal, um dieses „stille Ehrenamt öffentlich zu würdigen".
Grafwallner macht's gerne: „Die Beobachtungen haben mich auch weitergebildet." Am meisten hätte ihn das „Kunstwerk Esche" fasziniert, gestand Grafwaller. Seine Frau Anette hat Teil daran: Sie begleitet ihren Mann, der wegen einer Erkrankung auf den Rollstuhl angewiesen ist, bei seinen phänologischen Streifzügen. gr
TZ / 20.Oktober 2009

DER MENSCH DES TAGES
Helfer für Behinderte

Anton Grafwallner Bild: Anton Grafwallner aus Gmund (Foto:Plettenberg)

Anton Grafwallner ist überzeugt: Nicht nur gesunde Menschen wie Erzbischof Reinhard Marx sollen die Möglichkeit haben, mit der Mutter Gottes zu sprechen, sondern auch Gläubige mit Behinderung. Daher kämpft der 61jährige Behindertenbeauftragte im Kreis Miesbach für einen Aufzug zur Wallfahrtskirche in Birkenstein.
Grafwallner erkrankte selbst vor 30 Jahren an Multipler Sklerose. Sein Schicksal und das stetige Voranschreiten seiner Krankheit ertragt er mit einem gehörigen Maß an Selbstironie: „Ich hab das Behindertsein quasi von der Pike auf gelernt", meint er, „das begann mit schwankendem Gang, ging weiter mit dem Hlack'l-Stecka und endete schließlich im Rollstuhl." Weil Anton Grafwallner auf diesen nun seit fünf Jahren angewiesen ist, zudem nur noch mit der rechten Hand arbeiten kann, weiß er genau, wie schwer es Behinderte im öffentlichen es im öffentlichen Leben haben.
Der gelernte Verkehrs- Ingenieur, der bis zu seinem 50. Lebensjahr mit Verkehrssteuerung und Ampeln zu tun hatte, steuert nun die Bedürfnisse für die Behinderten im Landkreis. In einer Selbsthilfegruppe für MS Kranke fing alles an, „dann erkannte ich, dass unser Landkreis ein weißer Fleck auf der Landkarte für Behinderte war." Unermüdlich und couragiert nahm er den Kampf auf, ficht sich, wie er selbst sagt, "eher mit dem Florett wie mit dem Holzhammer' durch sämtliche Ämter und Behörden. Inzwischen hat er bewirkt, dass alle 17 Gemeinden im Landkreis über einen eigenen Behinderten-Beauftragten verfügen.
Anton Grafwallner hat noch viel vor und seine Ziele bis zum Jahr 2014 in ein Konzept gepackt mit dem Titel „Helfen, handeln und zuhören". Dabei will er Behinderten, alten und mobilitätseingeschränkten Menschen
nicht nur im Stillen, etwa bei Schwierigkeiten mit Krankenkassen oder Behörden helfen. Barrierefreier Tourismus, barrierefreies Bauen, Selbsthilfekontaktstellen, die Förderung des Behindertensports und Kamingespräche stehen auf seiner Agenda. „Bei den barrierefreien Zugängen etwa zu Kirchen, zu Bus und Bahn kommen wir ganz gut voran". meint Grafwallner, der sich auch als Gemeinderat in der Fraktion der Freien Wähler für das Wohl im Ort einsetzt.
Die Verleihung, der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist für ihn Anerkennung und Ansporn weiterzumachen, sind vielleicht auch den Aufzug zur Wallfahrtskirche Birkenstein zu realisieren. GERT REICHL 
24.10.2008

Auszeichnung für Grafwallner

Anton Grafwallner erhält VerdienstordenBild: Anton Grafwallner erhielt lang anhaltenden Beifall für sein großartiges Engagement. Foto: Nursen Özlükurt

Landkreis Während der Kreistagssitzung am vergangenen Mittwoch erhielt der Behindertenbeauftragte im Landkreis Miesbach, Anton Grafwallner für seinen Einsatz für die Interessen der Behinderten die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Landrat Jakob Kreidi verliehen. In seiner Laudatio sprach Kreidl davon, das es ihm eine besonderen Freude sei, „diese Medaille als eine der höchsten Auszeichnungen hierzulande" an den agilen Gmunder übergeben zu können. Mit beispielhaften initiativen habe Grafwallner, selbst aufgrund von Multipler Skierose auf den Rollstuhl angewiesen, im Landkreis in den letzten acht Jahren gewirkt. So gebe es inzwischen in allen 17 Gemeinden Behindertenbeauftragte. Er habe sich für eine behindertengerechte Infrastruktur stark gemacht, besonders beim Krankenhaus Agatharied oder mit öffentlichen Toilettenzugängen. Kreidl verwies auf den überall geschätzten Rat und seine stets zuverlässigen Auskünfte. Der Behinderten-Kompass im Internet sei genauso sein Verdienst wie die verstärkte Kommunikation zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten, die der humorvolle frühere Ingenieur als wichtiges Ziel sieht .
Der Landkreis Miesbach habe durch ihn und seine wertvollen Dienste für die Allgemeinheit einen besonderen sozialen Anstrich bekommen. Mit lang anhaltenden Beifall der Kreistagsmitglieder überreichte Landrat Jakob Kreidl dem Geehrten die Medaille und die vom Bundespräsidenten Horst Köhler unterschriebene Urkunde. ger

Bis 2014 lautet das Konzept der Behindertenbeauftragten des Landkreises Miesbach für ihren Landkreis – helfen, handeln und zuhören.

Unser Ziel ist es, für Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung, für alte und mobilitätseingeschränkte Menschen, den Landkreis Miesbach barrierefreier und lebenswerter zu gestalten.

Nachfolgende Punkte geben einen Überblick.
1.
Stille Hilfe für alle Menschen im Landkreis.
z.B. Unterstützung beim Antrag auf Schwerbehinderung, Pflegestufe, Fallmangement usw. 
Wir bieten keine Rechtsberatung, aber die Suche nach Lösungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten mit Behörden oder Krankenkassen, sowie Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zum Wohle der Menschen mit Behinderungen an. Alle diese Hilfen sind sehr zeitintensiv.

2.
Barrierefreier Tourismus
Relaunch des Behindertenkompasses im Herbst 2008, nach Rücksprache mit ATS und TTT, DEHOGA, dem Tourismusverband bayerisches Oberland und Tourismus Bayern. 
Zur Zeit ist ein Videoclip (Dauer ca. 5 Minuten) über den barrierefreien Tourismus im Landkreis Miesbach in Bearbeitung.

3.
Barrierefreies Bauen und Wohnen im Alter
Effizientere Zusammenarbeit mit dem Kreisbauamt. Jedem genehmigten Bauplan soll ein Flyer über barrierefreies Bauen beigelegt werden, damit die Bauherren eingehend informiert werden. Eine Ausstellung über barrierefreies Bauen ist geplant.

4.
Abschließung von Zielvereinbarungen über die Gestaltung von barrierefreien Bushaltestellen
mit dem Straßenbauamt Rosenheim, den Gemeinden, dem Landratsamt und den Behindertenbeauftragten.

5.
Einführung einer Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis , wobei die vorhandene Infrastruktur und Synergieeffekte ausgenützt werden sollen. Zahlreiche Bürger wollen sich zu Selbsthilfegruppen, je nach Erkrankung, organisieren.

6.
Kamingespräche vorerst in Gmund und in Holzkirchen. 
Ziel ist es, Arbeitslose und Hartz4-Empfänger mit Behinderung, in Arbeit zu bringen. Angestrebt ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, dem Integrationsfachdienst Rosenheim und dem Amt für Soziales am Landratsamt Miesbach, sowie den Behindertenbeauftragten, Bürgermeistern und Firmen.

7.
Barrierefreies Landratsamt und ein barrierefreier Internetauftritt des Landratsamtes.

8.
Förderung des Behindertensports durch Erweiterung der angebotenen Sportarten.

9.
Barrierefreie Zugänge , z.B. zum Strandbad Schliersee, in Kirchen und andere Kulturstätten. 
Barrierefreier ÖPNV, BOB, RVO, AST.

10.
Behindertenbeauftragte arbeiten weisungsungebunden und ehrenamtlich . Sie setzen sich für die Umsetzung der Schlüsselbegriffe Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen ein.

Anton Grafwallner Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach und die Behindertenbeauftragten der Gemeinden
28.03.2008 - Münchner Merkur

Wenn ein großes Stück des Ichs zum Du wird

Gemeinderat der FWG Gmund Anton Grafwallner erhielt Sozialpreis.
Sozialpreis zum ersten Mal vergeben - Elisabethenverein, Anton Grafwallner und Ehepaar Nerz ausgezeichnet



Bild: Gemeinsame Freude über den Sozialpreis (v.l.): Ulrich Brenner, Angela Niedermeier, Traudl Freund, Anton Grafwallner, Lisa Hauke, Monika Schröder, Michael Pelzer, Emmeram Nerz, Pia Koschmieder, Rosita Jüptner und Beate Haslinger-Naß (Sozialbeirat). FOTO. PLEITENBERG

Miesbach — Wer sich für andere stark macht, wirkt meist im Stillen. „Aber diese Menschen gehören ins Licht", sagte der Stellvertretende Landrat Michael Pelzer. Weil das so ist, hat der Landkreis den Sozialpreis geschaffen. Die Auszeichnung ist an die Aktion „Leser helfen Lesern" gekoppelt und wird bei der Übergabe des Spendenerlöses überreicht. Heuer wurde die mit 3000 Euro dotierte Würdigung erstmals vergeben.
Die Jury, bestehend aus dem Sozialbeirat des Landkreises, hatte gleich drei Preisträger auserkoren: den Haushamer Elisabethenverein, Anton Grafwallner als Behinderten-Beauftragten des Kreises sowie das Bayrischzeller Ehepaar Irmgard und Emmeram Nerz. Zudem sprach die Jury zwei weiteren Initiativen ihre besondere Anerkennung aus: dem Weyarner Dorfladen und dem Miesbacher Orient Express.
Der Preis gelte Menschen, die „ein großes Stück des eigenen Ichs zum Du" machten, erklärte Pelzer. Emmeram Nerz gehört sicher zu ihnen. Gemeinsam mit seiner Frau pflegt er seit 40 Jahren seine schwerstbehinderte Tochter. Als einzelne Leistung wollte Nerz sein Tun aber nicht gewürdigt wissen: „Ich fühle mich als Stellvertreter für alle, die ein ähnliches Schicksal zu meistern haben." Den Alltag behinderter Menschen leichter zu machen, diesem Ziel hat sich Anton Grafwallner verschrieben. Seit acht Jahren kämpft der Rollstuhlfahrer als Behinderten-Beauftragter darum, dass Barrieren fallen — die handfesten, bestehend aus steilen Treppen, und die diffusen in den Köpfen. Ein Einzelkämpfer, der viele mitgerissen hat. Auf breiter Unterstützung fußt die Arbeit des Haushamer Elisabethenvereins, der Senioren-Nachmittage organisiert, Kranke besucht und Basare bestückt. Monika Schröder dankte gerührt. „In der Regel reicht uns das Strahlen in den Augen der anderen als Dank", erklärte sie. Doch der Preis und die Finanzspritze freite die Initiative sehr: „1000 Euro, für die wir nicht basteln, stricken, und Kuchen backen müssen — das ist schon was." im
04.03.2008 - Gemeinderat

Autofahrer sehen rot

Ampelschaltung in Dürnbach sorgt für viele Beschwerden

Autofahrer an der Kreuzung in DürnbachBild: Besonders im Berufsverkehr müssen sich die Autofahrer an der Kreuzung in Dürnbach in Geduld üben. FOTO: PLETTENSERG

Gmund - Autofahrer kennen das Problem: Vor allem während des Berufsverkehrs staut sich an der Dürnbacher Ampel der Verkehr auf der Miesbacher Straße. Anton Grafwallner (FWG) nutzte jetzt eine Gemeinderatssitzung, um seine Unzufriedenheit über die Schaltphasen der Ampel zum Ausdruck zu bringen. „Da wurde entweder das falsche Programm installiert, oder die Ampel ist kaputt", monierte Grafwallner. Mit dieser Einschätzung steht er offenbar nicht alleine da.
„In der Gemeinde rufen täglich mindestens zwei Bürger an, um sich zu beschweren", räumte Bürgermeister Georg von. Preysing ein. Ein weiterer Kritikpunkt sei der zurückversetzte Haltepunkt für Fahrzeuge auf der Finsterwalder Straße. Dieser veranlasse entgegenkommende Fahrzeuge oft zum schnellen Abbiegen in Richtung Grnund, was wiederum Fußgänger beim Überqueren der Bundesstraße gefährde. „Das
Straßenbauamt erprobt derzeit verschiedene Schalt-Varianten", teilte der Gemeindechef mit. In jedem Fall würden derzeit alle Beschwerden notiert und an das Staatliche Bauamt in Rosenheim weitergeleitet. Von Preysing regte darüber hinaus an, dass sich die Behörde mit Grafwallner in Verbindung setzen solle, um nach einer schnellen und optimalen Lösung für das Problem zu suchen.
19.11.2007 - Tegernseer Merkur

Gmunder FWG will zwei Sitze mehr erobern

Bild: Breit aufgestellt, geht die Gmunder FWG in die Kommunalwahl 2008 (oberste Reihe v.l.):
Georg Rabl, Rudi Kaulfersch, Eva Rauseher, Christine Zierer, Bernd Ettenreich und Max Jaud,
mittlere Reihe v.l.) Korbinian Bartl, Lothar Bachheibl, Michael Link, Hans Haslauer, Martin Mayer und Hans Giglberger sowie (unterste Reihe v.l.) Josef Breitmoser, Gitti Pauli, Anton Grafwallner, Dr. Otmar Straßmüller und Thomas Prankl    FOTO: VLEMNOERG

Gmund - Sechs Sitze hat die Freie Wählergemeinschaft derzeit im Gmunder Gemeinderat. Mit der nun aufgestellten Liste für die Kommunalwahl 2008 sieht Georg Rabl durchaus das Potenzial, „mit zwei Sitzen mehr aus dem Rennen zu gehen". Der Vorsitzende und amtierende Dritte Bürgermeister freut sich über das Aufgebot der 20 Gemeinderats-Kandidaten, die nun bei der Aufstellungs-Versammlung im Gasthof Köck nominiert wurden: „Ich bin sehr glücklich., dass so viele Neue und Junge dabei sind".

Rabl selbst steht auf Listenplatz Nummer eins. insgesamt 13 der Nominierten kandidieren zum ersten Mal. Der' Altersschnitt liegt bei 45 Jahren, der jüngste ist mit 22 Peter Westenrieder, Soweit die nackten Zahlen. Die Tatsache, dass sich zahlreiche neue Kandidaten bei den Freien Wählern engagieren wollen, führt Rabl darauf zurück, „dass sich viele Gmunder mit ihrer Heimat identifizieren und ihren liebenswerten Wohnort erhalten und fördern wollen".

Als große Herausforderung in der kommenden Wahlperiode,  sieht die FWG unter anderen den Hochwasserschutz - inklusive der Planungen den Tegernsee als Rückhaltebecken zu nutzen und die Entschärfung des Unfallschwerpunktes in Seeglas.

„Das wurde heiß diskutiert", sagt Rabl. der etwa 30 Besucher zu der Versammlung begrüßen konnte. Weitere Aufgaben werden dem Vorsitzenden zufolge die Sicherung des Trinkwassers innerhalb der Gemeinde und die weitere Förderung der Kinderbetreuung sein.  GABI WERNER

Die Kandidaten

1. Georg Rabl (Beamter); 2. Christine Zierer (Beamtin); 3. 
Anton Grafwallner (Rentner/ Behinderten-Beauftragter); 
4. Dr. Otmar Straßmüller (Arzt); 5. Hans Stückler (Landwirt); 6. Bernd Ettenreich (Ofensetzer/Fliesenleger); 7. Hans Haslauer (Busunternehmer); B. Gitti Pauli (Hausfrau); 9. Eva Rauseher (Sprechstundenhilfe); 10. Lothar Bachheibl (Lehrer); 11. Martin Mayer (Kfz-Meister); 12. Max Jaud (Zimmerermeister); 13. Hans Giglberger (Bankkaufmann); 14. Michael Link (Bauhof-Mitarbeiter); 15.E Korbinian Bartl (Landwirt); 16. Thomas Prankl (Versicherungskaufmann); 17. Josef Breitmoser (Zimmerermeister/Landwirt); 18. Peter Westenrieder (Landschaftsgärtner); 19. Leo Lichtenberger (Notariatsinspektor); 20. Rudi Kaulfersch (Elektromeister).
10.11.2007 - Tegernseer Merkur
Freie Wähler für saubere Energie mit unserem 3. Bürgermeister Georg Rabl

Saubere Energie vom Dach des Fiskus: Bürgersolaranlage

Bild: Die Anzeige vor dem Finanzamt zeigt die aktuellen Daten. Thomas Martin, Martina Raschke, Finanzamtsleiter Klaus-Peter Prey und Georg Rabl (v.l.) präsentieren sie. Foto: Plettenberg

Miesbach - Die neun „Sunny-Boys" im Keller des Miesbacher Finanzamtes ruhten gestern. Schuld war der Schnee, der die 470 Quadratmeter großen Solar-Module auf dem Dach bedeckte. Thomas Martin von der EWO, der das Projekt leitet, nahm es mit Humor: „Sie müssen uns eben einfach glauben, dass die Anlage läuft."
Tatsächlich haben die neun Wechselrichter schon volle Arbeit geleistet. Sie wandeln den Strom, der auf dem Dach erzeugt wird, von Gleichstrom in Wechselstrom um. 1344 Kilowattstunden Strom wurden schon in das öffentliche Stromnetz eingespeist, seit die Anlage am 19. Oktober ans Netz ging. Fast soviel, wie ein Zwei-Personen-Haushalt im Jahr verbrauche, erklärte Martin. In den kommenden zwölf Monaten soll der Ertrag auf 60 000 Kilowattstunden Strom anwachsen. „Das entspricht dann dem jährlichen Verbrauch von 20 Haushalten", so Martin. Dies dürfte die 34 privaten Gesellschafter der im Juli gegründeten Solarstrom Miesbach GbR freuen. Sie stellten insgesamt 327 000 Euro zur Verfügung. Wenn alles so läuft, wie berechnet, hat sich die Anlage in elf Jahren gerechnet. Bis dahin wurden dann 396 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das dürfte auch die Umwelt freuen.
Die Idee für die Bürgersolaranlage hatte Georg Rabl, Leiter der Geschäftsstelle des Finanzamtes. „Ein öffentlicher Bau muss auch der Öffentlichkeit bereitgestellt werden", dachte er sich. Der Neubau von 1999 mit einem Süd-Dach: einfach ideale Voraussetzungen für eine Solaranlage, war er überzeugt. Im März wandte er sich deshalb an die EWO.

Mit der schnellen Umsetzung in der nun entstandenen Größenordnung rechnete er allerdings nicht: „Ich war positiv überrascht, dass das Vorhaben so viel Anklang fand." Horst Böhner; Sprecher der EWO-Fachgruppe Solar, fügt hinzu: „Es waren so viele Interessenten, dass das Dach nicht mehr reichte."
Doppelt so groß wie ursprünglich geplant wurde die Anlage. „Unser Dank geht an das staatliche Bauamt in Rosenheim, an das Stadtbauamt in Miesbach und an das Landratsamt, die uns die Dachflächen überlassen haben", so Martin.

Die Einzigartigkeit des Projekts stellte Martina Raschke von der EWO heraus: „Es ist die erste Bürgeranlage im Landkreis und das erste Finanzamt in Bayern, das Sonnenenergie erzeugt." Bad Tölz wolle bald nachziehen, freut sie sich.
05.11.2007 - Tegernseer Merkur

Freie Wähler für die Jugend mit unserer Jugendreferentin Christine Zierer

Bild:  Als starke Mannschaft für den Ferienspaß haben sich die Frauen und Männer gezeigt, die für das Gmunder Ferienprogramm aktiv sind. Als Dank finanzierte die Gemeinde einen Abschlussabend im Hotel Eder. FOTO LEDER 

Ihr Lohn ist das Lachen der Kinder

44 Ehrenamtliche stemmen Gmunder Ferienprogramm - Gemeinde lädt zum Essen ein

Gmund - Für die Ferienfreude der Gmunder Kinder haben sie Urlaub genommen, sich viel einfallen lassen und kräftig angepackt. Ihr Lohn: Der Spaß, den rund 580 Mädchen und Buben dabei hatten. 44 Helfer haben unter der Regie der Gmunder Jugendbeauftragten Christine Zierer 44 Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Die Zahlengleichheit ist übrigens purer Zufall. Meist, so Zierer, waren mehrere Engagierte an einem Projekt beteiligt.
Als Anerkennung für den Einsatz der Ehrenamtlichen spendierte die Gemeinde Gmund jetzt ein gemeinsames Essen. Auf Einladung Zierers schmausten die Helfer im Moosrainer Hotel Eder. Wie der Gmunder Ferienpass ist auch der Abschiedsabend inzwischen schon Tradition. Vor 13 Jahren hat die FWG-Gemeinderätin Zierer das Gmunder Sommerprogramm aus der Taufe gehoben. Seitdem bieten Vereine und Organisationen, aber auch andere Engagierte zur Ferienzeit die verschiedensten Aktivitäten an. Höhepunkt ist das gemeinsame Ferienlager. Diesmal verbrachten rund 60 Gmunder Kinder herrliche Tage im Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte. „Da investieren die Helfer wirklich viel Freizeit-", macht Zierer deutlich. Mit der Resonanz auf das Programm ist sie auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden: „Die meisten Angebote waren ausgebucht." Ein Erfolg, betonte Zierer, der vor allem dem Ideen-Reichtum und dem Engagement der Helfer zu verdanken ist. jrn
Oktober 2007 - Holzkirchner Merkur
Freie Wähler für Menschen mit Behinderung und barrierefreien Tourismus mit unserem Behindertenbeauftragten Anton Grafwallner

Standortvorteil Barriere-Freiheit


Bild: Ein Markt tut sich auf: Johann Kreiter von der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für alle legte Touristikern des Landkreises Miesbach die Chancen auf, die Barrierefreiheit bietet: 41 Prozent der behinderten Menschen würden mehr reisen, wenn es nur entsprechende Angebote gäbe.

Die Stimmung war gedämpft: „Einige waren schon erschüttert, mit welchen Barrieren zum Beispiel Rollstuhlfahrer im Alltag zu kämpfen haben", schildert der Behinderten-Beauftragte des Kreises, Anton Grafwallner, die Gefühle der Seminarteilnehmer.

VON HELGA HOCHWIND
Miesbach - Ein blödes Gefühl, im Rollstuhl durch eine zu enge Tür zu müssen. Das stellten Gastronomen, Touristiker und Behinderten-Beauftragte aus dem Kreis Miesbach nun am eigenen Leib fest. Auf Einladung des Tourismusverbandes Alpenregion Tegemsee-Schliersee ging es In zwei Seminaren in Miesbach und Geitau um barrierefreien Tourismus - und darum, die Touristiker dafür zu sensibilisieren. Sich in ein Leben mit Barrieren einzufühlen, in den Menschen. Aber vor allem in den Kunden.

Der Tourismusverband ist überzeugt: Hier schlummert ein gewichtiger Markt. Ältere Menschen, chronisch Kranke und Behinderte, teilweise so von der Alpenregion Tegemsee-Schliersee, dass sie wissen, was auf sie zukommt. „Sie fahren deshalb weniger ins Ausland und bleiben bleiben eher dauerhaft an einem Ort." Und der soll sich natürlich möglichst im Landkreis Miesbach befinden.
„Wir stehen, vor allem was die Infrastruktur betrifft, sehr gut da", sagt Grafwallner. Denn Dinge wie An- und Abreise seien häufig das größte Problem. Mit der Bayerischen Oberlandbahn beispielsweise gar Mütter oder Schwangere - "30 Prozent der deutschen Bevölkerung sind in gewissen Bereichen auf Barriere-Freiheit angewiesen. Auch sie wollen Ausflüge machen,Kultur erleben und verreisen", erklärt Anton Grafwallner", der Behinderten-Beauftragte des Landkreises. Dass sie das In der Region Miesbach tun können, dafür kämpft er seit Jahren.
Im Landkreis gibt es mittlerweile ein ansehnliches Angebot: Mit dem Rollstuhl auf den Wendelstein, riechen und tasten im Schlierseer Kurpark oder Kirchenführungen für Gehörlose. Ziel der Fortbildungs-Seminare ist es, dass neue Dienstleistungen und Möglichkeiten für diese Gäste entstehen.

Johann Kreiter von der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für alle (Natko) erläutert: „41 Prozent dieser Menschen würden mehr reisen, wenn es entsprechende Angebote gäbe" - und dabei auch noch vorwiegend die schlecht ausgelastete Nebensaison nutzen. Die ideale Zielgruppe? Der demografische Faktor spricht dafür. „Mit zunehmendem Alter häufen sich Probleme, die Barriere-Freiheit notwendig machen", gibt Grafwallner zu bedenken. „Die Zeichen der Zeit darf man hier nicht verpassen." Und auch die Natko verweist auf ihrer Homepage auf diese Entwicklung. Diese Kunden reisen gern, sie brauchen aber spezielle Angebote. Dazu gehört laut Beate Rauch von der Alpenregion Tegernsee-Schliersee das sie wissen, worauf es ankommt. „Sie fahren deshalb weniger ins Ausland und bleiben lieber dauerhaft an einem Ort." Und der soll sich natürlich möglichst im Landkreis Miesbach befinden.
„Wir stehen, vor allem was die Infrastruktur betrifft, sehr gut da", sagt Grafwallner. Denn Dinge wie An- und Abreise seien häufig das größte Problem. Mit der Bayerischen Oberlandbahn beispielsweise sei außer Tegernsee aber jeder Bahnhof im Landkreis barrierefrei erreichbar. Auch elektrische Rollstühle können Feriengäste sich vor Ort ausleihen. Im Internet lotst der von Grafwallner entwickelte Behindertenkompass Gäste mit Handicap gezielt durch den Angebots-Dschungel. Einzig und allein die Gastronomen lassen auf sich warten.
Nur wenige Hoteliers oder Tourismus-Dienstleister hatten das Seminar besucht. Dabei sollte es doch um sie gehen. Wer trotzdem da war, erfuhr, welche Bedürfnisse Gäste mit eingeschränkter Mobilität haben oder wie sich ein entsprechender Umbau finanzieren lässt. barrierefreie Betriebe will der Tourismus-Verband zertifizieren und gezielt bewerben. „Das ist wichtig für uns Vermieter", sagte die Bad Wiesseerin Uschi Grün, Besitzerin von Ferienwohnungen, über die Veranstaltung. „Schließlich wollen wir doch alle, dass auch in 
Zukunft viele Gäste zu uns kommen"

Weitere Infos:
Orientierung zum barrierefreien Tourismus im Web auf
www.behindertenkompass.de. Bei Interesse wird das Seminar wiederholt.
Juni 2007 - Merkur

Ehemalige SPD-Zugpferde in die Schranken gewiesen

Armin FärberBild: Arnfried Färber stärkt dem FW-Ortsverband Tegernsee den Rücken.

Ostin - Der Neigung der Bürgermeister und Ex-Genossen Peter Janssen (Tegernsee) und Michael Pelzer (Weyarn), sich den Freien Wählern auf Kreisebene anzuschließen und unter deren Banner 2008 zu kandidieren, begegnet der Kreisverband der Freien Wähler mit Zurückhaltung. Wie berichtet. waren die Annäherungsversuche der langjährigen Zugpferde der SPD Thema einer Kreisversammlung der Freien Wähler in der Ostiner Stuben. Dabei fassten die Parteilosen nach Auskunft von deren Sprecher Arnfried Färber, Bürgermeister von Hausham. einen Grundsatzbeschluss: Ohne Ansehen der Person möge jeder, der zur Gemeinschaft der Freien Wähler stoßen will, sich zunächst an seinen Ortsverein wenden. Es war uns wichtig, die Debatte zu entpersonalisieren", betont Färber. Der Beschluss unterstreiche das bisher schon selbstverständliche Prinzip, demzufolge die Aufnahme neuer Mitglieder Sache der jeweiligen Ortsvereine sei. Diesen obliege auch die Nominierung von Kandidaten für den Kreistag: "Auf Kreisebene geht es dann nur noch um den Listenplatz."

Mit dem Beschluss stärkt der Kreisverband vor allem dem Ortsverband Tegernsee den Rücken. Wie berichtet, lehnt Bürgermeister Janssen eine Zusammenarbeit mit dem derzeit in seiner Stadt amtierenden Vorstand ab. Zu Janssens Unterstützung hat sich bereits eine neue Bürgerliste zusammengefunden. Diese sieht der Rathauschef als Nachfolgerganisation des FW-Ortsverbandes vor dem Führungswechsel.

Einer solchen Betrachtung stimmt Färber nicht zu. "Die Bürgerliste hat mit den Freien Wählern nichts zu tun", betont der Haushamer. CHRISTINA JACHERT-MAIER
Sommer 2007 - Magazin "Seeseiten"
Magazin SeeseitenBarrierefreier Tourismus setzt Zeichen

Urlaub ohne Stolperschwellen

Weg mit den Hürden: Warum Ferienregionen profitieren, wenn sie das Ankommen und "Da-Sein" für ihre Gäste bequemer machen. Die Zielgruppe Ist nicht klein, und doch hat es einige Zeit gedauert, bis sie vom Tourismus entdeckt wurde:
6,7 Millionen Menschen mit Behinderung leben in Deutschland. Dahinter verbergen sich
Männer, Frauen und Kinder, die nicht richtig laufen können oder im Rollstuhl sitzen, Menschen, die organische Schäden haben, die geistig und psychisch behindert sind, aber auch Blinde und Sehbehinderte, Gehörlose und Schwerhörige. 6,7 Millionen - eine Gruppe, fünfmal so groß wie die Einwohnerzahl Münchens, die Urlaub, Erholung und Entspannung mindestens genauso nötig hat wie ihre gesunden Mitmenschen. Und die sich, statistisch betrachtet, ebenso häufig auf den Weg in den Urlaub macht. - Nur: Wohin? Und wie? Bericht von Anette Lehmeier:  Download
Januar 2007 - Tegernseer Zeitung

Wie viel Geld braucht die TTT ?

Gmunder Gemeinderäte konfrontieren Overs mit kritischen Fragen
 

VON ISABELLA KLEMENT Gmund
Eigentlich wollte er sich in der Sitzung nur kurz vorstellen, doch die Gmunder Gemeinderäte nutzten die Gelegenheit und löcherten Georg Overs mit ihren Fragen. Konkrete Antworten konnte ihnen der neue Geschäftsführer der Tegernseer Tal Tourismus GmbH MM jedoch noch nicht geben. So wollte Walter Kunerl (SPD) wissen, ob die Kosten für den Fremdenverkehr bald gesenkt würden. Das ist eine schwierige Diskussion, meinte Overs. Die neuen Marketing-Maßnahmen würden einiges kosten, dafür brauche die TTT Geld. Wo das herkommt, wird man sehen, fügte Overs hinzu.
So wollte Walter Kunerl (SPD) wissen, ob die Kosten für den Fremdenverkehr bald gesenkt würden. Das ist eine schwierige Diskussion, meinte Overs. Die neuen Marketing-Maßnahmen würden einiges kosten, dafür brauche die TTT Geld. Wo das herkommt, wird man sehen, fügte Overs hinzu.

Um die Finanzlage der Tal-Gemeinden sorgte sich auch Georg Rabl (FWG). Die von der TTT angekündigte Kostenersparnis sei bisher nicht umgesetzt worden, monierte er und fragte Overs, ob er eine Möglichkeit sehe, die Tourist-Informationen zu bündeln. Der TTT-Geschäftsführer hielt seine Antwort vage: Wir möchten ein Miteinander erreichen, meinte er. Um Genaueres hierzu sagen zu können, müsse er die nächste Gesellschafter-Versammlung im Januar abwarten.

Anton Grafwallner, FWG-Gemeinderat und Behindertenbeauftragter des Landreises Miesbach, machte den TTT-Chef auf das Konzept des barrierefreien Tourismus aufmerksam. Das ist eine Chance für unsere Orte, sagte er. Bisher enthalte das Gastgeberverzeichnis jedoch keine Hinweise für Menschen mit Behinderungen, kritisierte Grafwallner. Overs versprach, beim Internet-Auftritt der TTT künftig auf die Homepage des barrierefreien Tourismus zu verweisen. Konkretere Auskünfte folgen laut Overs nach der Gesellschafter-Versammlung.

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