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Miteinander - nicht gegeneinander
 Auf dem Tegernsee
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Aktuelles

21.06.2011
Antrag zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 19.07.2011

Antragsschreiben
Die Gemeinde soll bei den zuständigen Stellen eine Genehmigung zum Bau und dem Betrieb einer Wasserkraftanlage zur Erzeugung von Strom beantragen.     


Pressebericht zu diesem Thema
Dezember.2010
Mit intelligenten Ampeln gegen den Stau

Intellegante AmpelBild:  An der Kreuzstraße könnte eine verbesserte Signaltechnik den Verkehrsfluss eventuell verbessern. FOTO: ANDREAS LEDER

Stau am Morgen, Stau am Abend. Wer an schönen Wochenenden oder .bei Großveranstaltungen ins Tegernseer Tal will und wieder hinaus, braucht viel Geduld. Der Gmunder Anton Grafwallner (62) kämpft seit Jahren um einen besseren Verkehrsfluss.

VON GERTI REICHL
Gmund — Die Debatte um das angestrebte Gmunder Heilklima-Prädikat hat es deutlich gemacht: Das Tegernseer Tal hat ein Verkehrsproblem, Maßnahmen zur Verbesserung sind geboten. Rund 18 000 Autos wälzen sich täglich über die Bundesstraße von Holzkirchen Richtung Kreuth. Bei schönem Herbstwetter und bei großen Veranstaltungen sind es laut einer Studie des Verkehrs-Professors Harald Kurzak bis zu 26 000 Autos. Die Folge: Staus nördlich und südlich der Ampelanlage an der Kreuzstraße, dem Tor zum Tegernseer Tal. Und mit der im Jahr 2012 geplanten Sperrung des Sylvensteindamms rollt noch mehr Verkehr aufs Tal zu.

Der Gmunder FWG-Gemeinderat Anton Grafwallner, als ehemaliger Verkehrs-Ingenieur Fachmann auf dem Gebiet Verkehrssteuerung und Ampeln, macht sich seit vielen Jahren für eine Verbesserung des Verkehrsflusses an der Kreuzstraße stark. Sein Vorschlag: Die Ampel sollte vom Vier- wieder auf Zwei- Phasenbetrieb umgestellt werden. „Der Vier-Phasenbetrieb mit eigenen Signalen für die Linksabbieger, der vor einigen Jahren eingeführt wurde, lässt pro Stunde rund 200 Autos weniger durch", weiß Grafwallner, der sich bereits im August vergangenen Jahres schriftlich mit Vorschlägen an das Staatliche Bauamt Rosenheim, an das Landratsamt, Gemeinde, Polizei Bad Wiessee und die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) wandte. Die Vorschläge verschwanden in Behörden-Schubladen, lediglich vom stellvertretenden Gmunder Bürgermeister Georg Rabl bekam Grafwallner eine Antwort.

„Für eine effiziente Abwicklung des Verkehrs. ist eine vernünftige Messwert-Erfassung erforderlich", erneuert Grafwallner seine Vorschläge. „Wir brauchen eine modernere Technik, die den Stau besser erkennt." Als Beispiel nennt er die Induktionsschleife zwischen Dürnbach und Gmund. Diese müsste mit der Ampel an der Kreuzstraße koordiniert werden. „Es ist nämlich sinnvoller, den Verkehr nördlich der Kreuzstraße stehen zu lassen als in den Ortschaften Gmund, Dürnbach und Moosrain." Für den weiteren Abfluss des Verkehrs aus dem Tal wäre zudem ein leistungsfähiges Signalprogramm nötig, das stündlich nicht mehr 800, sondern 1200 Fahrzeuge aus dem Tal schaufelt.

Für das Projekt Landkreis Miesbach 2014 nahm Grafwallner noch mehr Staufallen unter die Lupe. Diese ziehen sich wie ein roter Faden um den See: Von Dürnbach über Gmund, weiter nach Tegernsee mit „bislang unkoordinierten Fußgänger-Signalanlagen". Auch die Ampeln in Rottach-Egern sollten mit Grünen Wellen ausgestattet werden, Bad Wiessee könnte seine Staus an den Zebrastreifen durch die Installation sinnvoll geschalteter Ampeln umgehen. Lange ist nichts passiert doch jetzt könnte Bewegung in die Thematik kommen. Auf Nachhaken von Kreisentwickler Toni Scherer nahm sich das Staatliche Bauamt des Problems an und ließ im Tegernseer Tal überprüfen, was signaltechnisch möglich ist. „Wir sind in den Endzügen unserer Untersuchung", bestätigt Claus Dieter Olk vorn Staatlichen Bauamt auf Nachfrage.

Grafwallner ist überzeugt, dass mit wenig Geld ein großer Effekt erzielt werden könnte. „Was nichts kostet, ist offenbar nichts wert", lautet seine Begründung, warum die Vorschläge zur Änderung der Signaltechnik so lange keine Resonanz fanden. „Ganz wegbringen", und da ist Grafwallner Realist, „werden wir den Stau im Tegernseer Tal aber nie:"

26.05.2010 / TZ
Ärger über geplatzte Hauptschulpläne

Freie Wähler Gemeinschaft Gmund hat kein Verständnis für Entscheidung gegen zentralen Neubau.

 An der Spitze der Freien Wähler in Gmund stehen (v.l.) Hans Giglberger, Bernd Ettenreich, Christine Zierer und Georg Rabl. FOTO: PLETTENBERG

Gmund - Die Gmunder Brennpunkt-Themen Schule, Maximilian und Kaltenbrunn dominierten die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) für Gmund und Dürnbach im Vereinsheim des TV Dürnbach. Zwar kam nur eine kleine Schar zu dem Treffen, doch wurde engagiert diskutiert. Großes Unverständnis zeigten die FWG-Mitglieder über die Entscheidung der Ratskollegen in Bad Wiessee, Rottach-Egern sowie Kreuth und die damit geplatzte Verlegung der zentralen Hauptschule nach Gmund.
„Wir müssen jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit für die Gmunder Schulkinder ein optimales, zukunftsfähiges Bildungskonzept geschaffen wird", betonte Georg Rabl, Vorsitzender der FWG in Gmund und zugleich stellvertretender Bürgermeister. „Gmund darf nicht abgehängt werden."
Der Tal-Gedanke, so Rabl, müsse nun notfalls aufgegeben werden. Die von Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) bereits angedachte Kooperation mit umliegenden Hauptschulen wie Waakirchen werde von der FWG Gmund jedenfalls unterstützt.
Rabl brachte auch den Antrag der Fraktion zum Bau der Dreifachturnhalle zusammen mit der Realschule in Finsterwald neben dem Sportplatz
zur Sprache. Eine ausreichend große Halle mit Zuschauer-Tribüne und Zusatzräumen - das wäre nach Auffassung der FWG ideal. „Wir haben keine einzige Halle im Tegernseer Tal für große Sportveranstaltungen", so Rabl. Der Antrag werde nun erneut im Bebauungsplan-Verfahren diskutiert.
Thema Maximilian: Mit dem Kauf des Areals durch die Gemeinde und der Einbindung der Bürger als Ideengeber sieht die FWG Gmund einen „Hoffnungsschimmer" am Horizont. „Wir können jetzt endlich das Projekt zusammen mit einem Investor gestalten", so Rabl.
In seinem Rückblick hatte auch der Besuch des FWGLandtagsabgeordneten Florian Streibl Platz. Streibl informierte sich über die Kaltenbrunn-Misere und machte sich als Mitglied des Petitionsausschusses ein Bild vor Ort. Der Hochwasser-Damm in Moosrain und weitere anstehende Maßnahmen zum Hochwasserschutz kamen ebenso zur Sprache wie die finanziellen Auswirkungen der Übertragung aller Kanäle an den Abwasserweckverband. Auf die bevorstehende „Hochzeit" mit der italienischen Gemeinde Fauglia verwies der Vorsitzende ebenso.
„Die Freien Wähler werden auch weiterhin am Ball bleiben und bei der Umsetzung der großen Pläne im Gemeinderat Gmund mit ihren Ideen tatkräftig mitarbeiten", versprach Rabl. Das Vertrauen der Mitglieder hat er: Einstimmig wurde er als Vorsitzender im Amt bestätigt, ebenso seine Stellvertreterin Christine Zierer. Neu im Amt sind Gemeinderat Hans Giglberger als Kassier und sein Fraktionskollege Bernd Ettenreich als Schriftführer. GERTI REICH

Februar 2010
Der Landtagsabgeordnete Florian Streibl (Freie Wähler) traf sich mit unserem 2. Bürgermeister Georg Rabl in Gmund.

Georg Rabl und Floria StreiblThemen des Treffens waren:
Die Petition zum Bauzustand des Gutes Kaltenbrunn und in diesem Zusammenhang auch der Stand des Gutes.

Ebenso besprochen wurde die Entwicklung des Tourismus in der Gemeinde Gmund und im Tegernseer Tal.
Streibl betonte die Wichtigkeit des Tourismus für diese Region und sprach sich auch für die Verwirklichung eines "Leuchtturm" Projekts im Tal aus.


24.10. 2008
Auszeichnung für Grafwallner

Anton Grafwallner erhält Verdienstorden Bild: Anton Grafwallner erhielt lang anhaltenden Beifall für sein großartiges Engagement. Foto: Nursen Özlükurt

Landkreis Während der Kreistagssitzung am vergangenen Mittwoch erhielt der Behindertenbeauftragte im Landkreis Miesbach, Anton Grafwallner für seinen Einsatz für die Interessen der Behinderten die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Landrat Jakob Kreidi verliehen. In seiner Laudatio sprach Kreidl davon, das es ihm eine besonderen Freude sei, „diese Medaille als eine der höchsten Auszeichnungen hierzulande" an den agilen Gmunder übergeben zu können. Mit beispielhaften initiativen habe Grafwallner, selbst aufgrund von Multipler Skierose auf den Rollstuhl angewiesen, im Landkreis in den letzten acht Jahren gewirkt. So gebe es inzwischen in allen 17 Gemeinden Behindertenbeauftragte. Er habe sich für eine behindertengerechte Infrastruktur stark gemacht, besonders beim Krankenhaus Agatharied oder mit öffentlichen Toilettenzugängen. Kreidl verwies auf den überall geschätzten Rat und seine stets zuverlässigen Auskünfte. Der Behinderten-Kompass im Internet sei genauso sein Verdienst wie die verstärkte Kommunikation zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten, die der humorvolle frühere Ingenieur als wichtiges Ziel sieht .
Der Landkreis Miesbach habe durch ihn und seine wertvollen Dienste für die Allgemeinheit einen besonderen sozialen Anstrich bekommen. Mit lang anhaltenden Beifall der Kreistagsmitglieder überreichte Landrat Jakob Kreidl dem Geehrten die Medaille und die vom Bundespräsidenten Horst Köhler unterschriebene Urkunde. ger

Bis 2014 lautet das Konzept der Behindertenbeauftragten des Landkreises Miesbach für ihren Landkreis – helfen, handeln und zuhören.

Unser Ziel ist es, für Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung, für alte und mobilitätseingeschränkte Menschen, den Landkreis Miesbach barrierefreier und lebenswerter zu gestalten.

Nachfolgende Punkte geben einen Überblick.

1. Stille Hilfe für alle Menschen im Landkreis .
z.B. Unterstützung beim Antrag auf Schwerbehinderung, Pflegestufe, Fallmangement usw. 
Wir bieten keine Rechtsberatung, aber die Suche nach Lösungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten mit Behörden oder Krankenkassen, sowie Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zum Wohle der Menschen mit Behinderungen an. Alle diese Hilfen sind sehr zeitintensiv.

2. Barrierefreier Tourismus
Relaunch des Behindertenkompasses im Herbst 2008, nach Rücksprache mit ATS und TTT, DEHOGA, dem Tourismusverband bayerisches Oberland und Tourismus Bayern. 
Zur Zeit ist ein Videoclip (Dauer ca. 5 Minuten) über den barrierefreien Tourismus im Landkreis Miesbach in Bearbeitung.

3. Barrierefreies Bauen und Wohnen im Alter
Effizientere Zusammenarbeit mit dem Kreisbauamt. Jedem genehmigten Bauplan soll ein Flyer über barrierefreies Bauen beigelegt werden, damit die Bauherren eingehend informiert werden. Eine Ausstellung über barrierefreies Bauen ist geplant.

4. Abschließung von Zielvereinbarungen über die Gestaltung von barrierefreien Bushaltestellen mit dem Straßenbauamt Rosenheim, den Gemeinden, dem Landratsamt und den Behindertenbeauftragten.

5. Einführung einer Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis , wobei die vorhandene Infrastruktur und Synergieeffekte ausgenützt werden sollen. Zahlreiche Bürger wollen sich zu Selbsthilfegruppen, je nach Erkrankung, organisieren.

6. Kamingespräche vorerst in Gmund und in Holzkirchen. 
Ziel ist es, Arbeitslose und Hartz4-Empfänger mit Behinderung, in Arbeit zu bringen. Angestrebt ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, dem Integrationsfachdienst Rosenheim und dem Amt für Soziales am Landratsamt Miesbach, sowie den Behindertenbeauftragten, Bürgermeistern und Firmen.

7. Barrierefreies Landratsamt und ein barrierefreier Internetauftritt des Landratsamtes.

8. Förderung des Behindertensports durch Erweiterung der angebotenen Sportarten.

9. Barrierefreie Zugänge , z.B. zum Strandbad Schliersee, in Kirchen und andere Kulturstätten. 
Barrierefreier ÖPNV, BOB, RVO, AST.

10. Behindertenbeauftragte arbeiten weisungsungebunden und ehrenamtlich . Sie setzen sich für die Umsetzung der Schlüsselbegriffe Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen ein.

Anton Grafwallner Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach und die Behindertenbeauftragten der Gemeinden
Aufstellungsversammlung der FWG Gmund am 15.11.2007
Bild 1 kann durch Anklicken vergrößert werden.

 
     
 
Kinderhort in Gmund
In der letzten Gemeinderatssitzung hat das Gremium beschlossen,
dass der neue Kinderhort in eigener Trägerschaft geführt wird. Unsere
"Kindergärtnerinnen" sind dank ihrer hervorragenden Ausbildung zu
Erzieherinnen, gut geeignet auch einen Kinderhort zu führen. So haben wir die einmalige Chance unter einem Dach und unter einer Führung, Kindergarten und Hort zu gestalten. Vielen Schulkindern
sind die Örtlichkeiten durch den Besuch des Kindergartens vertraut.
Außerdem werden unsere Kinder zukünftig durch die verschiedenen Altersstrukturen in ihrer sozialen Kompetenz gefördert.
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